Was ist Verhaltenstherapie?

Die kognitive Verhaltenstherapie hilft Ihnen, das zugrunde liegende Problem zu verstehen und die damit verbundenen Verhaltensmuster zu verändern. Ein solch emotionales Problem liegt beispielsweise vor, wenn jemand unter stark beeinträchtigenden Gefühlen wie Verzweiflung, Leere, Angst, Unsicherheit, Scham oder Ärger leidet. Zusammen lassen sich innere Konflikte häufig recht rasch bewältigen.

Zu Beginn nehme ich mir ausführlich Zeit, Sie kennenzulernen und die Schwierigkeiten, die Ihr Leben momentan belasten, zu verstehen. Gemeinsam erarbeiten wir Ziele und Veränderungswünsche. Bei der Umsetzung des Therapieplans ist Ihre aktive Mitarbeit von entscheidender Bedeutung. Mit regelmäßigen angeleiteten Übungen in und außerhalb der Therapie machen Sie neue Erfahrungen und erwerben Fähigkeiten, die Ihr Leben positiv verändern.

Im Erstgespräch schildern Sie Ihr Anliegen und erfahren Genaueres zu meiner Vorgehensweise. Die nächsten Sitzungen dienen der Diagnostik und Therapieplanung. Im Verlauf der ersten Stunden treffen wir gemeinsam die Entscheidung über eine weitere Zusammenarbeit.

Ich habe die Zulassung für alle Kassen (gesetzlich und privat Versicherte). Bei gesetzlich Versicherten übernimmt die Krankenkasse die Kosten. Privat Versicherte bekommen von der jeweiligen Versicherung oder der Beihilfe die Kosten in dem Maß zurückerstattet, den Sie in Ihrem Versicherungstarif vereinbart haben.

Eine Therapiesitzung dauert i.d.R. 50 Minuten. Eine Kurzzeittherapie umfasst ca. 25 Stunden, eine Langzeittherapie ca. 45 (max. bis 80) Stunden.

Eine Verhaltenstherapie ist beispielsweise bei diesen Beschwerden hilfreich:

  • Depression und Burnout
    z.B. Antriebslosigkeit, Mut- und Freudlosigkeit, Interessenverlust, Schlafstörungen, Erschöpfung, Versagensängste, Grübeln, Schuldgefühle
  • Ängste und Zwangsgedanken oder -handlungen
    z.B. Panikattacken („Ich werde sterben!“, „Ich werde in Ohnmacht fallen!“), soziale Ängste im Kontakt mit Menschen, Prüfungsangst, Waschzwang, Kontrollzwänge
  • Persönliche Belastungen
    z.B. durch Selbstunsicherheit, extreme Schüchternheit, ADHS, Hochsensibilität, Hochbegabung, Asperger-Autismus, spirituelle Krisen
  • Somatoforme oder psychosomatische Beschwerden
    z.B. Herzrasen, Atemnot, Schlafstörungen, Krankheitsängste, sexuelle Schwierigkeiten
  • Unterstützung in schwierigen Lebenslagen
    z.B. bei Scheidung oder Tod lieber Menschen, lebensbedrohlichen Erkrankungen, Mobbing, traumatischen Erlebnissen wie Gewalt- und Missbrauchserfahrungen oder Unfällen
  • Begleitung und Nachsorge bei bipolaren Erkrankungen und Psychosen oder Abhängigkeitserkrankungen
    z.B. Alkohol, Drogen, Medikamente, Computer
Dr. Heike Engerer | Verhaltenstherapie
Dr. Heike Engerer | Verhaltenstherapie